Verkehrstherapie & MPU-Beratung

MPU-Vorbereitung

 

Die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) erfordert eine Menge von Informationen, über die der auffällig gewordene Kraftfahrer in der Regel nicht verfügt. Viele Betroffene treten unvorbereitet zur MPU an, so dass diese negativ verläuft. Pech oder Willkür? Nein! Sie selbst haben den Ausgang der MPU in der Hand. Wenn Sie sich kritisch mit Ihrer Vergangenheit auseinandergesetzt haben, positive Strategien für die Zukunft entwickelt und diese bereits über eine gewisse Zeit vor der MPU erprobt haben, bestehen gute Chancen auf ein positives Gutachten. Nutzen Sie die Sperrfrist, um eine stabile Veränderung Ihrer Einstellungen und Verhaltensweisen herabeizuführen. Dies ist die grundlegende Voraussetzung für ein positives Gutachten. Außerdem: haben Sie nicht wirklich an Ihrem Problemverhalten gearbeitet, sind Sie Ihren Führerschein möglicherweise bald wieder los. Ich arbeite seit langem mit Begutachtungsstellen zusammen und weiß, worauf es ankommt. Es wird eindeutig positiv gewertet, wenn Sie fachkundige Beratung in Anspruch nehmen. Dies unterstreicht Ihre Ernsthaftigkeit beim Bemühen um Veränderung.  

 

 

Ich kann Ihnen helfen, wenn

  • Sie unter Alkohol- oder Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilgenommen haben
  • Sie Ihr Punktekonto in Flensburg überzogen haben
  • und deshalb von Amts wegen eine medizinisch-psychologische Untersuchung gefordert wird

 

Ihre Vorteile

  • Zeitersparnis durch nutzen der Sperrfrist
  • individuelle Beratung
  • vermeiden von frustrierenden und kostspieligen MPU-Fehlversuchen
  • Hilfe beim Verstehen des Sachverhaltes

 

Ziele der Beratung

  • Vermittlung von Informationen, welche Gründe bei Ihnen zur Anforderung des MPU-Gutachtens geführt haben
  • selbstkritische Einschätzung des früheren Verhaltens
  • Erwerb und Training von positiven Verhaltensalternativen
  • Vermeidung von Rückfällen
  • Sie sollen nach erfolgreicher MPU Ihren Führerschein dauerhaft behalten

 

Maßnahmen

  • Informationsgespräch zur Abklärung der Beratung

  • Analyse Ihrer Alkohol-, Drogen- oder Punktedelikte

  • Wissensvermittlung über die Wirkungsweise von Alkohol, Drogen bzw. Medikamenten in Verbindung mit der Teilnahme am Straßenverkehr

  • Abklärung medizinischer Aspekte, insbesondere erforderlicher Laborwerte

  • kennenlernen der Sichtweise des Gutachters, individuelle Vorbereitung auf das psychologische Gespräch

  • Hilfe bei der Kommunikation mit Führerscheinbehörden und Begutachtungsstellen

  • fahrpraktisches Training im Realverkehr (Fahrschulwagen)

  • zur Vorlage bei der Begutachtungsstelle erhalten Sie eine Bestätigung über die absolvierten Sitzungen

 

Gutachtenanalyse

 

Wenn Sie bereits ein negatives Gutachten erhalten haben, so ist dies zunächst natürlich sehr ärgerlich. Das Gute daran: Sie bekommen die Begründung für die negative Beurteilung und somit den Leitfaden für eine erneute, positive Beurteilung mitgeliefert. Allerdings ist es für die Betroffenen meist schwierig, die Begründungen zu interpretieren und daraus konkrete Handlungsschritte abzuleiten. Mein Angebot: eine sorgfältige Analyse Ihres Gutachtens sowie die Entwicklung einer Strategie für die weitere Vorgehensweise. Das Honorar hierfür entspricht zwei Beratungsstunden. Bitte reichen Sie immer nur eine Kopie Ihres Gutachtens bei mir ein, keine Originale.

 


Dauer der Beratung

  • Der Umfang der Beratung ist von der individuellen Situation abhängig, d.h. welche Anforderungen in der MPU an Sie gestellt werden und welche dieser Anforderungen Sie bei Beginn der Beratung bereits erfüllen. 

  • Sinnvoll sind Termine im 2-Wochen-Rhythmus, in dringenden Fällen können auch kürzere Abstände, mehrere Stunden an einem Tag o.ä. vereinbart werden. 

 

Sonstiges

  • Sie sollten bei Alkohol- oder Drogendelikten vor dem MPU-Termin mindestens über ein halbes Jahr an einem forensisch gesicherten Drogenscreening bzw. EtG-Kontrollprogramm teilgenommen haben ...
  • ... und mindestens über diesen Zeitraum hinweg bis zur MPU Erfahrungen mit einer alkohol- bzw. drogenfreien Lebensweise gemacht haben - auch wenn aus medizinischer Sicht vielleicht keine Abstinenz erforderlich wäre. Es geht darum, neue Perspektiven zu entwickeln.
  • Daher vereinbare ich mit meinen Klienten Abstinenz ab Beginn der Beratung.
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